Sie glauben, Sie können Betrügereien erkennen? Die meisten können es nicht!

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Autor: Jorij

September 28, 2021

Laut einer Studie von ScamAdviser, an der über 4 300 Verbraucher teilnahmen, erreichen Betrüger fast jeden. 62 % der Umfrageteilnehmer sind sich sicher, dass sie im letzten Jahr Opfer eines Betrugs geworden sind.

Es besteht eine große Diskrepanz zwischen der Einschätzung der Verbraucher, wie gut sie Betrügereien erkennen können, und der Realität. 67 % der Befragten, die auf einen Betrug hereingefallen sind, gaben an, dass sie darauf hereingefallen sind. Trotz dieser hohen Viktimisierungsrate glauben jedoch 71 % der Befragten, dass sie (sehr) sicher sind, einen Betrug zu erkennen!

42 % werden häufiger von Betrügern angesprochen

Die allgemeine Wahrnehmung ist, dass die Zahl der Betrugsfälle zunimmt. 42 % gaben an, im vergangenen Jahr (viel) häufiger angesprochen worden zu sein. Nur 27 % hatten das Gefühl, dass sie weniger Betrügereien ausgesetzt waren.

Phishing (35 %) ist nach wie vor der am häufigsten gemeldete "beliebte" Betrug. Aber betrügerische (Kryptowährungs-)Investitionspläne (25 %), Betrug mit unerwartetem Reichtum (24 %), die Nichtlieferung von online bestellten Produkten und die Lieferung von gefälschten oder minderwertigen Waren, die online verkauft werden (beide 21 %), gewinnen immer mehr an Boden.

Gier ist nicht die häufigste Ursache

45 % der Opfer von Betrug erkennen den Betrug erst, wenn es zu spät ist. Weitere 24 % geben mangelndes Wissen, um den Betrug zu erkennen, als Hauptgrund dafür an, dass sie darauf hereingefallen sind. Gier und "Glücksspiel" werden von 31 % der Nutzer als Hauptgründe dafür genannt, Opfer zu werden.

Es gibt mehrere Gründe, warum Verbraucher immer wieder auf Betrügereien hereinfallen. 41 % der Verbraucher überprüfen Bewertungen auf externen Websites, die zunehmend gefälscht sind. 19 % überprüften das SSL-Zertifikat einer Website, das keinerlei Auskunft über die Vertrauenswürdigkeit einer Website gibt. Schließlich gaben 10 % an, dass sie die Legitimität einer Website überhaupt nicht überprüfen.

Anlagebetrug ist auf dem Vormarsch

Die meisten Verbraucher, die auf einen Betrug hereingefallen sind, haben Geld verloren (56 %). 16 % haben persönliche Daten verloren, 6 % wurden erpresst, und 3 % haben sich an einer illegalen Aktivität wie Geldwäsche beteiligt.

Die Beträge, die angeblich verloren gingen, schwanken zwischen 1,59 $ und fast 700.000 $. Der Medianbetrag lag bei 400 Dollar. Im Einklang mit der Zunahme von Kryptowährungsbetrügereien melden mehr Opfer ihre Verluste in Bitcoins und nicht in ihrer Landeswährung.

Betrüger sind sicher, da die Verbraucher keine Meldung machen

Nur 44 % der Nutzer melden einen Betrug, wenn sie mit ihm konfrontiert werden. Sie melden den Betrug in erster Linie bei Bewertungswebseiten (21 %), gefolgt von der örtlichen Polizei, dem Hosting-Unternehmen der Webseite und den Verbraucherschutzbehörden (jeweils 14 %). Die nationale Polizei ist der unbeliebteste Meldeweg (6 %).

Von den 46 %, die angaben, einen Betrug nicht zu melden, wissen 23 % nicht, bei wem sie den Betrug melden sollen. 15 % geben an, dass die Meldung eines Betrugs zu kompliziert ist, während 11 % glauben, dass die Meldung eines Betrugs keinen Unterschied machen würde.

Schließlich geben die Teilnehmer an, dass die Strafverfolgungsbehörden und Regierungen nicht genug tun, um Betrug zu bekämpfen. 65 % der Befragten empfanden die Bemühungen der Polizei und der Behörden als (sehr) schlecht.

Aus dieser Umfrage leitet ScamAdviser zwei zentrale Herausforderungen ab, die dringend angegangen werden müssen. Erstens verwenden die Verbraucher entweder veraltete Informationen oder sie überprüfen einfach nicht, ob Websites betrügerisch sind. Zweitens müssen die Strafverfolgungsbehörden mehr tun, um die öffentliche Wahrnehmung der Betrugsbekämpfung zu verbessern und der Öffentlichkeit zu versichern, dass es wichtig ist, einen Betrug zu melden.

Der vollständige Bericht wird auf dem Global Online Scam Summit vorgestellt und kann unten heruntergeladen werden.

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